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Ruppichteroth

Ruppichteroth hat sich die umfassende Sanierung einer Mehrzweckhalle (Sport- und Veranstaltungshalle) mit Jugendzentrum und Aufwertung des Umfeldes zur Förderung der Biodiversität, Reduzierung der Folgen des Klimawandels und zur Nutzung als Lern- und Informationszentrum vorgenommen.

 

Durch energetische Optimierungen sollen der Energiebedarf und die THG-Emissionen der Mehrzweckhalle mit Jugendzentrum bis zum KfW 55-Standard gesenkt werden. Weiterhin sollen Bürgerinnen und Bürger durch Maßnahmen zur Verbesserung der Biodiversität, zur Reduzierung der Folgen von Dürreperioden und Starkregenereignissen sowie zur Förderung des Radverkehrs im unmittelbaren Umfeld des Gebäudes für die Themen Klimaschutz und Klimaanpassung sensibilisiert werden. Im Ausgangszustand liegen die CO2-Emissionen des Gebäudes bei etwa 184 Tonnen pro Jahtr. Durch die im Rahmen des Förderprojektes umzusetzenden Effizienz- und Sanierungsmaßnahmen können die CO2-Emissionen um bis zu 160 Tonnen reduziert werden.

Motivation zur Teilnahme:
Der Klimawandel ist eine der größten Herausforderungen der sich unsere Gesellschaft stellen muss. Es besteht allerorts Handlungsbedarf in den Bereichen Klimaschutz und Klimafolgenanpassung, dem sich sowohl Länder, Regionen, Kommunen sowie zivilgesellschaftliche Akteure stellen müssen. Für Städte und Kommunen bedeutet dies alle zur Verfügung stehenden Mittel und Ansätze zu nutzen, um den kommunalen Energiebedarf und damit ihre Treibhausgasemissionen deutlich zu senken und insbesondere auch ihre Vorbildfunktion wahrzunehmen und zum Mit- und Nachmachen zu animieren. Die Teilnahme am Förderwettbewerb ermöglicht der Gemeinde Ruppichteroth eine Sanierung mit sehr hohen Energie- und CO2-Einsparungen bei gleichzeitiger Steigerung der Attraktivität der Mehrzweckhalle.

Maßnahmen, Highlights:
Durch die umfangreichen Sanierungsmaßnahmen am Gebäude und der Anlagentechnik kann für die Bröltalhalle ein KfW-Effizienzhausstandard 55 erreicht werden, wodurch der nachhaltige und kostengünstige Betrieb der Halle langfristig gewährleistet wird. Über das Maßnahmenbündel „Sanierung“ hinaus sollen auch Ansatzpunkte für eine klimafreundliche Mobilität geschaffen werden. Dazu gehört die Optimierung des Verkehrskonzepts (inkl. Akkuladestation und Überdachung der Fahrradstellplätze), um die Bröltalhalle barrierefrei und umweltschonend erreichbar und attraktiver zu gestalten und als Generationenzentrum für Informationen rund um den Klimaschutz auszubauen. Zudem wird eine Streuobstwiese angelegt, die gleichermaßen als Anziehungspunkt in der Region in Kombination mit einem Lehrpfad und als Aufhänger für Informationsveranstaltungen zum THG-Minderungspotential durch die Nutzung regionaler Nahrungsmittel und Produkte dient. Zudem leistet die Streuobstwiese mit den sturmresistenten Hecken und der Versickerungsmulde einen Beitrag zur Klimafolgenanpassung. Zusätzlich zur teilweisen Entkopplung des Regenwassers vom öffentlichen Kanal und der Versickerung auf der Streuobstwiese, wird Regenwasser in Zisternen gesammelt und bei Bedarf zur Bewässerung der Streuobstwiese genutzt.

Ziele:
Ziel des Vorhabens ist es, die Energieeffizienz zu steigern, den Energiebedarf und die THG-Emissionen zu senken, die Barrierefreiheit zu verbessern, Maßnahmen zur Klimafolgenanpassung umzusetzen und den Radverkehr zu fördern. Das Vorhaben soll außerdem zur Sensibilisierung von Bürgerinnen und Bürgern gegenüber der Thematik beitragen und insgesamt die Attraktivität der im ländlichen Raum gelegenen Bröltalhalle deutlich steigern. Als Leuchtturmprojekt soll das Vorhaben Vorbildwirkung auch über die Gemeindegrenzen hinaus entwickeln.

 

Projektdurchführungszeitraum: 15.12.2019 bis 30.09.2022
Zuwendungsfähige Gesamtausgaben: 2.963.351,77 EUR
Maximale Fördersumme: 2.667.016,59 EUR

 

 

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    Ansprechpartner

    Christian Simons
    Ruppichteroth
    Tel: +49 2295 4975
    Fax: +49 2295 4969
    www.ruppichteroth.de

    Anschrift:
    Gemeinde Ruppichteroth
    Rathausstraße 18
    53809 Ruppichteroth

     

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