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Dortmund

Mit 16 Maßnahmen zur Förderung der nachhaltigen Mobilität will die Stadt Dortmund Menschen bewegen, möglichst viele Wege zu Fuß, per Fahrrad, mit öffentlichen Verkehrsmitteln oder elektrisch angetrieben zurückzulegen und so die Treibhausgasemissionen im innerstädtischen Straßenverkehr zu mindern.

© Vermessungs- und Katasteramt Dortmund

 

Die Umsetzungsstrategie zur klimafreundlichen Mobilität verbindet bauliche Maßnahmen mit Planungsprojekten, Maßnahmen zum Mobilitätsmanagement und Elektromobilität sowie Öffentlichkeitsbeteiligung. Schwerpunkte liegen auf der Verbesserung der Situation für den Radverkehr und der Förderung der Elektromobilität, sowohl im Personenverkehr als auch im innerstädtischen Liefer- und Wirtschafts-verkehr sowie auf der Beeinflussung des Verkehrsverhaltens durch Motivation, Aufklärung und Verhaltenskommunikation.

Verbesserung der Radwege
Mit dem Radwall wird die Radverkehrsinfrastruktur auf dem Dortmunder Wallring vom Schwanen- bis zum Ostwall ausgebaut, um kurzfristig eine attraktive Wegeverbindung für den Radverkehr zu erreichen. Die Radverbindung ist innerhalb und außerhalb des Wallrings für den Zweirichtungsverkehr mit Anbindung an alle Radverkehrsachsen vorgesehen. Die Realisierung ist für das Jahr 2021 geplant. Als Grundlage für die langfristige Umgestaltung des gesamten Wallrings dient eine umfassende Machbarkeitsstudie und Verkehrsuntersuchung zur zukünftigen Verkehrsführung auf dem Wallring.

Förderung der Elektromobilität
Eine innovative Maßnahme zur Förderung der Elektromobilität ist die Bevorrechtigung von E-Taxen durch digitale Erfassung und Anzeige im Bereich der Bahnhofsvorfahrt. Für den „letzten Kilometer“ in die Dortmunder Innenstadt wird ein wirtschaftliches und stadtverträgliches Modell für eine emissionsfreie Gestaltung von Lieferverkehren entwickelt. Dafür ist am Innenstadtring ein temporäres Mikrodepot in Form von Containern geplant.

Begleitende Kampagne
Voraussetzung für den Erfolg des Förderprojektes ist eine breit angelegte Öffentlichkeitsarbeit mit einer umfassenden Kommunikations- und Marketingkampagne, die möglichst viele Verkehrsteilnehmende zum Umstieg auf umweltfreundliche Verkehrsmittel bewegt bzw. in ihrer nachhaltigen Mobilität bestärkt. Unter der Aktionsmarke „UmsteiGERN. Du steigst um. Dortmund kommt weiter.“ werben Dortmunderinnen und Dortmunder als Botschafter für klimafreundliches Verkehrsverhalten.
Ein Still-Leben in Teilbereichen des dazu gesperrten Wallrings zum Ende des Projektzeitraums am 26.9.2021 soll die räumlichen Potenziale des vierspurigen Straßenrings um die Dortmunder City erlebbar machen. Die Großveranstaltung leitet über in den stadtweiten Diskussionsprozess zum Umbau des Wallrings nach 2030 zum Vorteil von zu Fuß Gehenden, Radfahrenden und des Aufenthalts.

Ziele
Ziel aller Maßnahmen ist es, dass sich 75 Prozent aller Besucher und Beschäftigten der City klimafreundlich mit Bus, Bahn, Fahrrad oder zu Fuß in die Dortmunder Innenstadt bewegen und nur noch 25 Prozent mit dem Pkw. Für die Umsetzung werden eine Treibhausgas-Minderung von rund 7.860 Tonnen und eine Minderung von 12,8 Tonnen Stickoxid-Emissionen pro Jahr erwartet.

 

Projektdurchführungszeitraum: 01.05.2019 bis 30.04.2022
Zuwendungsfähige Gesamtausgaben: 7.905.379,64 EUR + 360.701,48 (DEW21)
Maximale Fördersumme: 6.324.303,71 EUR + 144.280,60 (DEW21)

 

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    Ansprechpartner

    Andreas Meißner
    Stadt Dortmund
    Tel: +49 231/50-22915
    www.umsteigern.de
    www.emissionsfrei.dortmund.de

    Anschrift:
    Stadtplanungs- und Bauordnungsamt
    Projektteam Emissionsfreie Innenstadt
    44122 Dortmund