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Zwei Jahre Elektromobilitätsförderung in Nordrhein-Westfalen – Übergabe von 165 Fahrzeugen an die Caritas

Nordrhein-Westfalen fährt vor bei der Elektromobilität: Mit insgesamt 450.000 Euro hat das Land Nordrhein-Westfalen nun die Anschaffung von 165 Elektroautos durch die Caritas gefördert.

Bei der Übergabe der Fahrzeuge sagte Wirtschaftsminister Prof. Dr. Andreas Pinkwart: "Ich freue mich sehr, dass die Caritas die Vorteile der Elektromobilität erkannt hat und ihre Flotte umstellt. Gerade für die relativ kurzen täglichen Strecken, die Pflegedienste zurücklegen, sind kleine und effiziente E-Fahrzeuge ideal. Die Caritas leistet so einen spürbaren Beitrag zur Verbesserung der Luftqualität in den Städten und zum Klimaschutz."

27 Caritas-Verbände werden künftig rund 3.000 Menschen per E-Mobil versorgen. Insgesamt 1,65 Millionen Kilometer werden die Fahrzeuge pro Jahr zurücklegen – klimafreundlich, da für das Aufladen regenerativ erzeugter Strom genutzt wird. 2.700 Euro Förderung hat die Caritas für jedes Fahrzeug aus dem Förderprogramm „Emissionsarme Mobilität“ des Landes erhalten. Da die Autos weniger als 60 Monate geleast werden, erhalten die Antragsteller nicht die maximale Fördersumme von 4.000 Euro pro Fahrzeug. Zusätzlich dazu erhält jedes Fahrzeug einen Umweltbonus von 4.000 Euro. Dieser wird zur Hälfte durch den Automobilhersteller, zur Hälfte durch einen Bundeszuschuss gewährt.

Caritas-Vorstandsvorsitzender Patrick Wilk: „Die Fördermittel sind für uns eine große Hilfe, um die wirtschaftlichen Herausforderungen durch die Umstellung auf Elektromobilität zu stemmen. Unser Ziel ist es, möglichst viele pflege- und hilfsbedürftige Menschen auf nachhaltige Weise zu versorgen und damit einen Beitrag zur Wahrung der Schöpfung zu leisten. Diesen Weg wollen wir auch zukünftig konsequent beschreiten und in den kommenden zwei Jahren rund 600 weitere Elektrofahrzeuge in unsere Flotten integrieren.“
 
Positive Zwischenbilanz seit dem Start der Förderung vor zwei Jahren
Der Landeszuschuss für Unternehmen, die Elektrofahrzeuge anschaffen, wird gut angenommen: Seit Februar 2019 wurden Anträge für 4.000 E-Fahrzeuge bewilligt. 85 Prozent davon waren Pkw, 15 Prozent Nutzfahrzeuge. Zudem hat das Land in den vergangenen zwei Jahren rund 7.600 öffentlich und nicht öffentlich zugängliche Ladepunkte bezuschusst. Knapp 4.000 davon wurden in Privathaushalten installiert. „Das ist ein großer Erfolg. Insbesondere für den Ausbau der privaten Ladeinfrastruktur konnten wir gute Anreize setzen und sind hier im Ländervergleich Vorreiter“, sagte Minister Pinkwart.

Neben Unternehmen und Gewerbetreibenden können auch Kommunen und Privatpersonen von einer Reihe von Förderungen des Landes Nordrhein-Westfalen für den Einstieg in die Elektromobilität profitieren. Informationen dazu finden Sie unter: www.elektromobilitaet.nrw.de
 
Überblick über die Förderangebote für Unternehmen:
 
Kaufprämie
Zusätzlich zum Umweltbonus (4.000 Euro) erhalten Unternehmen bis zu weiteren 4.000 Euro vom Land NRW als Zuschuss, für Nutzfahrzeuge (2,3 bis kleiner 7,5 Tonnen) sogar 8.000 Euro.
 
Null-Zinsen für die Kreditfinanzierung
Bei guter Bonität zahlen Unternehmen für die Finanzierung des übrigbleibenden Kaufpreises keine Zinsen. Je nach Laufzeit brauchen Unternehmen mit der Tilgung erst nach zwei Jahren starten.
 
Bis zu 50 Prozent Zuschuss für die „Firmentankstelle“
Für Kauf und Installation nicht öffentlich zugänglicher Ladeinfrastruktur gibt das Land Unternehmen bis zu 50 Prozent der Kosten bis max. 1.000 Euro für eine Wallbox und max. 3.000 Euro pro Ladepunkt an einer Ladesäule dazu. Dies gilt auch für die Umrüstung der Mitarbeiterparkplätze (Arbeitgeberladen). Bei öffentlich zugänglicher Ladeinfrastruktur bis zu 5.000 Euro pro Ladepunkt.
 
Zuschüsse für Elektro-Lastenfahrräder
(für Unternehmen sowie Privatpersonen mit Erstwohnsitz in Städten mit NO2-Grenzwertüberschreitung). Beim Kauf von Elektrolastenfahrrädern zahlt das Land einen Zuschuss von 30 Prozent bis maximal 2.100 Euro. Auch Kommunen werden gefördert.
 
Bis zu 50 Prozent Zuschuss für Umsetzungsberatungen
Beratungsunternehmen können bei der Umstellung der Fahrzeugflotte auf elektrische Antriebe helfen – bis zu 50 Prozent der Beratungskosten bis maximal 15.000 Euro übernimmt das Land Nordrhein-Westfalen.

 

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