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Vereinte Nationen und Land Nordrhein-Westfalen gründen Zentrum für Klimabildung in Bonn

Minister Pinkwart: Wichtiger Beitrag für die Ausbildung von Fachkräften, die Klimaschutz mit Know-how und Ideen voranbringen.

Die Landesregierung Nordrhein-Westfalen und das UN-Klimasekretariat in Bonn haben heute die Gründung eines neuen Zentrums für Klimabildung angekündigt, das im kommenden Jahr starten soll. Unter dem Titel „ACE-Hub – Action for Climate Empowerment“ wird das Zentrum unter anderem Networking-Veranstaltungen und Seminare mit nordrhein-westfälischen und internationalen Expertinnen und Experten anbieten. Das Angebot richtet sich an Jugend- und Bildungsnetzwerke sowie Führungskräfte aus dem öffentlichen und privaten Sektor. Der ACE-Hub wird vom Land mit gut einer Million Euro bis 2024 unterstützt.

Wirtschafts- und Innovationsminister Prof. Dr. Andreas Pinkwart: „Weltweit werden Fachkräfte gesucht, die die Herausforderungen des Klimawandels verstehen und in ihren jeweiligen Fachgebieten Lösungen entwickeln, um der globalen Erwärmung entgegenzuwirken. Ich freue mich daher sehr, dass sich der ACE-Hub in Nordrhein-Westfalen ansiedelt und so unsere herausragenden Fähigkeiten – etwa bei der Entwicklung und Anwendung von Klimaschutztechnologien – international sichtbar und nutzbar macht.“

Mit der Einrichtung des ACE-Hub unterstützen UN und Land Nordrhein-Westfalen die Ziele des Artikel 12 des Pariser Klimaschutzabkommens, der auf den Bedarf an Aus- und Weiterbildung sowie Bewusstseinsbildung abzielt. Besonders im Fokus steht dabei die Jugendarbeit. Geplant sind unter anderem Projekte zum Jugendaustausch und ein jährlicher Hackathon, um neue Ideen und Lösungen zu entwickeln und den internationalen Austausch für den Klimaschutz zu stärken.

Patricia Espinosa, Generalsekretärin des UN-Klimasekretariats: „Bildung und öffentliches Bewusstsein sind wesentliche Bausteine für einen erfolgreichen Kampf gegen den Klimawandel. Wir haben in der jüngeren Vergangenheit gesehen, wie wichtig Informationen und Wissen für unsere Fähigkeit als globale Gesellschaft sind, zusammenzuarbeiten, um Maßnahmen gegen globale Bedrohungen wie den Klimawandel oder die Covid-19-Pandemie zu ergreifen. Wir freuen uns sehr, gemeinsam mit NRW dieses Zentrum aufzubauen. Es gibt viel Wissen und Erfahrung in der Region, aus dem wir schöpfen können, und viele Möglichkeiten, Brücken zwischen den lokalen und globalen Akteuren zu bauen, die an ACE beteiligt sind."

Der Aufbau des Zentrums ist die erste Zusammenarbeit zwischen der Landesregierung und dem UN-Klimasekretariat in Bonn und ist das Ergebnis der Zusammenarbeit in den Bereichen Aus- und Weiterbildung, die 2019 auf der Weltklimakonferenz COP25 in Madrid gestartet wurde.

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