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Neues Landesprojekt „KlimaQuartier.NRW“ gestartet

Minister Pinkwart: Wichtiger Impuls für die Reduzierung der Treibhausgasemissionen im Gebäudesektor.

Klimafreundliche Gebäude sind ein wichtiger Baustein auf dem Weg in eine klimaneutrale Zukunft.  Daher startet die Landesregierung das Projekt „KlimaQuartier.NRW“ für Quartiere mit geringen Treibhausgasemissionen. Es baut auf dem erfolgreichen Projekt „100 Klimaschutzsiedlungen in NRW“ auf.

Die Mindestanforderungen bei KlimaQuartier.NRW sind allerdings in Bezug auf die maximal zulässigen CO2-Emissionen und die Gebäudeenergieeffizienz noch deutlich ehrgeiziger. Für ein KlimaQuartier.NRW wird es – zusätzlich zur Förderung aus dem Programm „progres.nrw – Klimaschutztechnik“ – eine Bonusförderung von bis zu 10.000 Euro geben. 

Energieminister Pinkwart: „Bei Neubau und Sanierung müssen innovative und effiziente Technologien breit zum Einsatz kommen, damit die Treibhausgasemissionen in diesem Bereich schnell sinken und der Gebäudebereich seinen Teil zum Erreichen der Klimaschutzziele Nordrhein-Westfalens beitragen kann. Ich freue mich daher sehr, dass wir heute mit dem Projekt „KlimaQuartier.NRW“ einen neuen Standard vorstellen konnten, der hohe Anforderungen unter anderem an die Qualität der Gebäudehülle, die Energieeffizienz und die Nutzung erneuerbarer Energien stellt.“

Ein KlimaQuartier.NRW darf nur etwa die Hälfte der Treibhausgas-emissionen emittieren, auf die die 100 Klimaschutzsiedlungen kommen – nämlich fünf Kilogramm CO2-Äquivalente pro Quadratmeter und Jahr. Ein Leitfaden für die Planung von Neubau- oder Sanierungsprojekten wurde heute im Rahmen der „1. Jahrestagung KlimaQuartier.NRW“ der Landesgesellschaft NRW.Energy4Climate auf dem Gelände des Solar Decathlon Europe in Wuppertal vorgestellt.

Kommunen, Planende, Investierende und Ausführende sind nun dazu aufgerufen, ihre Projekte als „KlimaQuartier.NRW“ zu planen, auszuführen und auszeichnen zu lassen. Die Landesregierung schafft durch den Leitfaden den technischen und organisatorischen Rahmen zur Umsetzung und fördert die Projekte über das Programm „progres.nrw – Klimaschutztechnik“ (www.progres.nrw) mit einer Vielzahl von Fördergegenständen. Dazu gehören unter anderem Lüftungsanlagen mit Wärmerückgewinnung, der Austausch bestehender elektrischer Speicherheizungen in Verbindung mit der Installation einer Erneuerbaren-Energien-Heizungsanlage sowie thermische Solaranlagen für die Gebäudeversorgung. NRW.Energy4Climate bietet Interessierten Unterstützung bei der Vorbereitung, der Planung und Umsetzung eines KlimaQuartier.NRW.

Weitere Informationen: unter www.energy4climate.nrw

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