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Minister Pinkwart besucht Klimaschutzsiedlung in Düsseldorf

Wärmedämmung, dreifachverglaste Fenster, Lüftungsanlagen mit Wärmerückgewinnung und zentrale Holzpelletheizung: Am Volkardeyer Weg/Semper Weg in Düsseldorf-Lichtenbroich wohnt man besonders energieeffizient und klimaschonend, denn hier ist eine von 96 Klimaschutzsiedlungen in Nordrhein-Westfalen entstanden. Wirtschafts- und Energieminister Prof. Dr. Andreas Pinkwart hat die Klimaschutzsiedlung besucht, um sich vor Ort über die Maßnahmen zu informieren.

Minister Pinkwart: „Energetische Gebäudesanierung und der sektorübergreifende Einsatz der erneuerbaren Energien leisten einen wichtigen Beitrag zum Klimaschutz. Das zeigt sich in Düsseldorf-Lichtenbroich vorbildlich. Die sinnvolle Kombination aus effizienten Technologien und erneuerbaren Energien senkt außerdem die Energiekosten. Ich freue mich, dass wir in Nordrhein-Westfalen bereits so viele zukunftsweisende Klimaschutzsiedlungen haben."

In einer Mischung von Sanierung und Neubau sind 157 Mietwohnungen entstanden, umgesetzt von der Rheinwohnungsbau GmbH, die bereits die Solarsiedlungen in Düsseldorf am Medienhafen und in Garath sowie die Klimaschutzsiedlung ebenfalls in Garath realisiert hat.

„Die Klimaschutzsiedlung Düsseldorf-Lichtenbroich hatte die Herausforderungen, umfangreichen Bestandsersatz zu organisieren, anschließend bezahlbaren -sprich geförderten- Wohnungsbau zu realisieren und das Gesamtensemble klimatechnisch zukunftsweisend aufzustellen“, so der Geschäftsführer der Rheinwohnungsbau Thomas Hummelsbeck.

Alle Gebäude sind mit einer hochwertigen Wärmedämmung versehen und mit dreifachverglasten Fenstern ausgestattet. Zur weiteren Energieeinsparung und zur Komfortverbesserung wurden Lüftungsanlagen mit Wärmerückgewinnung installiert. Die Beheizung und Warmwasserbereitung erfolgen über moderne zentrale Holzpelletheizungen, die in Verbindung mit dem guten baulichen Wärmeschutz für eine jährliche Einsparung von 280 Tonnen CO2 sorgen.

Auch die Außenräume der Siedlung wurden erneuert und durch eine barrierefreie Gestaltung aufgewertet. Die „grüne Mitte“ der Siedlung wurde als hochwertiger Aufenthalts- und Spielbereich unter Einbeziehung der alten Bäume gestaltet. PKW-Stellplätze sind gebäudenah vorhanden, und Fahrräder können in abgeschlossenen und beleuchteten Fahrradhäusern abgestellt werden.

Das Projekt „100 Klimaschutzsiedlungen in Nordrhein-Westfalen“ wird von der EnergieAgentur.NRW koordiniert. 96 Siedlungen haben inzwischen den offiziellen Status erhalten. In den 53 bereits fertig gestellten Siedlungen wohnen mehr als 10.000 Menschen. Der verstärkte und sektorübergreifende Einsatz erneuerbarer Energien ist eine wichtige Voraussetzung, um die Klimaschutzziele zu erreichen. In der Energieversorgungsstrategie des Landes Nordrhein-Westfalen nimmt er daher eine maßgebliche Rolle ein.

 

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