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Land fördert Entwicklung eines innovativen Wasserstoff-Tanksystems für Brennstoffzellen-Fahrzeuge mit 4,7 Millionen Euro

Minister Pinkwart: Wichtiger Baustein für den Ausbau der Tankinfrastruktur und klimafreundlicher Wasserstoffmobilität.

Nordrhein-Westfalen hat mit seiner Wasserstoff Roadmap Ende 2020 die Weichen für eine zukunftsweisende Wasserstoffwirtschaft gestellt. So sollen bis 2030 im Bereich Mobilität 11.000 Brennstoffzellen-LKW, 3.800 Brennstoffzellen-Busse und 1.000 Brennstoffzellen-Müllfahrzeuge fahren.

Voraussetzung dafür ist der konsequente Ausbau von effizienten, sicheren und kostengünstigen Wasserstoff-Tanksystemen. Wirtschafts- und Innovationsminister Prof. Dr. Andreas Pinkwart überreichte daher heute (9. Juni 2022) einen Förderbescheid über 4,7 Millionen Euro für das Projekt H2LORICA. Die Mittel stammen aus dem Landesförderprogramm progres.nrw-Innovation. Das Projektkonsortium bestehend aus der Rheinmetall Invent GmbH aus Neuss und dem Institut für Textiltechnik der RWTH Aachen arbeitet an der Entwicklung eines innovativen Wasserstoff-Drucktanksystems.

Minister Pinkwart: „Wasserstoff bietet riesige Chancen für Nordrhein-Westfalen. Mit der Wasserstoff Roadmap haben wir uns ambitionierte Ziele gesetzt und zeigen, wie der Hochlauf einer zukunftsweisenden Wasserstoffwirtschaft gelingen kann. Vor allem im Schwerlastverkehr sind wasserstoffbasierte Antriebe eine klimafreundliche Alternative. Ich freue mich daher sehr, dass wir mit Hilfe des Förderprogramms progres.nrw-Innovation die Entwicklung der dafür benötigten Wasserstoff-Tanksysteme unterstützen können. Das ist ein wichtiger Baustein für den Ausbau der Tankinfrastruktur in unserem Land.“

Innerhalb von drei Jahren will das Projektkonsortium von H2LORICA ein innovatives Tanksystem für Brennstoffzellen-Fahrzeuge entwickeln. Eine dünnere und effizientere Wicklung des Tanks soll dabei ein größeres Füllvolumen ermöglichen sowie die Lebensdauer und den Brandschutz der Anlage erhöhen. Gleichzeitig strebt das Projekt eine kürzere Betankungszeit an. Ein weiteres Forschungsziel ist die Verkürzung der Fertigungsdauer um 80 bis 90 Prozent. Die Gesamtausgaben von H2LORICA belaufen sich auf etwa 7,3 Millionen Euro.

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