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Energieforschungsbericht NRW 2021 veröffentlicht

Minister Pinkwart: Energieforschung ermöglicht Klimaschutz, innovative Wertschöpfung und zukunftssichere Arbeitsplätze.

Nordrhein-Westfalen verfolgt ehrgeizige Ziele beim Klimaschutz und der Energiewende. Wesentlicher Treiber für die beschleunigte Transformation in Nordrhein-Westfalen ist eine starke Energieforschung, die das Land seit 2014 mit mehr als 226 Millionen Euro unterstützt hat.

Zahlreiche Forschungsprojekte, die mit ihren Erkenntnissen und Technologien zum Erfolg der Energiewende beitragen, konnten so realisiert werden – etwa in den Bereichen Erneuerbare Energien, Energieeffizienz, moderne Stromnetze, klimafreundliche Industrieprozesse oder Elektromobilität. Einen Einblick in aktuelle Projekte und Schwerpunkte gibt der zweite Energieforschungsbericht des Landes Nordrhein-Westfalen, den das Energie- und Innovationsministerium nun veröffentlicht hat.

Innovationsminister Prof. Dr. Andreas Pinkwart: „In einer Welt der sich beschleunigenden Transformation ist die Energieforschung ein wesentliches strategisches Instrument. Mit einer starken Energieforschung sorgen wir in Nordrhein-Westfalen dafür, dass innovative Technologien schnell marktreif und breit eingesetzt werden können. Die Energieforschung ist damit eine wesentliche Grundlage, um bis 2045 Klimaneutralität zu erreichen und sichere Arbeitsplätze zu schaffen. Nordrhein-Westfalen ist mit seiner hohen Industrie- und Bevölkerungsdichte ein idealer Standort und kann eine Blaupause für die Transformation in anderen Regionen sein.“

Zahlreiche Forschungsprojekte, die zum Erfolg der Energiewende beitragen, finden daher in Nordrhein-Westfalen statt – viele davon mit Unterstützung durch Landes- oder Bundesmittel.

Einige Beispiele:

  • Quirinus Control: Bleibt die Stromversorgungsqualität weiterhin gesichert, wenn konventionelle Kraftwerke im Rahmen der Energiewende nach und nach abgeschaltet werden? 24 Partner –Netzbetreiber, Stadtwerke, IT-Spezialisten, Hersteller von Energiesystemlösungen und Hochschulen – bauen dafür ein Controlling-System für Versorgungsqualität und -sicherheit im Rheinischen Revier auf.
  • ARESS: Damit erneuerbare Energiequellen uns in Zukunft zuverlässig mit Strom versorgen können, braucht das Stromnetz zusätzliche stabilisierende Elemente – wie den 200 Tonnen schweren, rotierenden asynchronen Phasenschieber ARESS. Dieser kann nach Angaben der Projektpartner Amprion und Siemens Energy 120 Megawatt gespeicherte Rotationsenergie in Sekundenschnelle in das Netz einspeisen und es dadurch für die entscheidenden Momente stabilisieren.
  • The Fuel Science Center: In dem Exzellenzcluster der RWTH Aachen forschen Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler an alternativen Kraftstoffen aus erneuerbarem Strom und biobasierten Kohlenstoffquellen. Solche Bio-Hybrid-Kraftstoffe ermöglichen eine hocheffiziente und saubere Verbrennung und sollen einen Beitrag dazu leisten, unsere derzeitige fossile Energieversorgung durch klimaneutrale Lösungen zu ersetzen.
  • REDERS: Bei der konventionellen Herstellung von Stahl entsteht viel CO2. An klimafreundlicheren Prozessen für die Stahlherstellung wird bereits intensiv geforscht. Bis diese neuen Prozesse im industriellen Maßstab umgesetzt werden können, sind kurzfristig umsetzbare Lösungen gefragt – zum Beispiel eine vermehrte Nutzung von eisenhaltigen Recycling-Rohstoffen. Ein entsprechender Recycling-Prozess wird im Projekt REDERS von den Projektpartnern TSR und thyssenkrupp Steel erforscht und umgesetzt.

Der Energieforschungsbericht steht ab sofort hier zum Download sowie auf www.energieforschung.nrw bereit.

 

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