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Ministerium für Wirtschaft, Innovation, Digitalisierung und Energie des Landes Nordrhein-Westfalen

NRW-Klimaschutzportal

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© MWIDE NRW/M. Sassenscheidt

Emissionsarm unterwegs

Alternative Antriebstechnologien wie die Elektromobilität holen bei der Alltagstauglichkeit rasch auf und werden auch in wirtschaftlicher Hinsicht interessanter. Zudem kann die Nutzung elektrischer Antriebe einen wesentlichen Beitrag zur Senkung klima- und gesundheitsschädlicher Emissionen beitragen. Das Land baut daher seine Unterstützung für alternative Antriebe kontinuierlich aus.

Förderprogramm Emissionsarme Mobilität: Attraktive Förderpakete für Unternehmen, Kommunen und Privatnutzer

Nordrhein-Westfalen ist das bevölkerungsreichste deutsche Bundesland mit einem hohen Verkehrsaufkommen. Die Belastung durch Schadstoffe wie Stickstoff und Feinstaub ist daher punktuell sehr hoch. Zudem ist der Verkehr für knapp zwölf Prozent der Treibhausgasemissionen in NRW verantwortlich (Treibhausgasemissionsinventar, LANUV für 2015). Die verkehrsbedingten Emissionen zu reduzieren, ist daher ein Ziel der Landesregierung.

Ein Schritt in diese Richtung ist die Unterstützung von Bürgerinnen und Bürgern, von Kommunen und Unternehmen beim Umstieg von Verbrennungsmotoren auf elektrische Antriebe. Im Rahmen des Förderprogramms Emissionsarme Mobilität hat die Landesregierung eine Reihe von Unterstützungsmaßnahmen auf den Weg gebracht. Gefördert werden die Installation von Ladesäulen sowie die Anschaffung von Elektrolastenrädern und Elektroautos (Elektroautos nur Kommunen und Unternehmen). Unternehmen und Kommunen erhalten darüber hinaus Zuschüsse für Beratungen, wie sich der eigene Fuhrpark auf elektrische Antriebe umstellen bzw. Ladeinfrastrutur aufbauen lässt.

Emissionsfreie Innenstadt
Mit dem Sonderförderbereich „Emissionsfreie Innenstadt“ im Rahmen des Projektaufrufs „KommunalerKlimaschutz.NRW“ unterstützt die Landesregierung Modellkommunen bei der Umsetzung von Maßnahmen für eine zukunftsweisende Mobilität. Vorrangiges Ziel ist die Reduzierung von Treibhausgasemissionen, zudem soll sich die Luftqualität verbessern. Bonn, Bielefeld, Dortmund und Aachen sind Gewinner der ersten Auswahlrunde.

Wettbewerb „Modellkommune/-region Wasserstoffmobilität NRW“

Um die Wasserstofftechnologien weiter voran zu bringen, hatdas NRW-Wirtschaftsministerium den Wettbewerb „Modellkommune /-region Wasserstoffmobilität NRW“. gestartet. Gesucht wird eine Modellkommune oder Modellregion, die zeigt, wie Wasserstoffmobilität erfolgreich in die Praxis umgesetzt wird. Aus den eingereichten Konzepten werden zunächst drei Kommunen oder Regionen ausgewählt, die bei der Erstellung einer umsetzungsorientierten Machbarkeitsstudie unterstützt werden. Für die Förderung stehen Landesmittel in Höhe von gut einer Millionen Euro zur Verfügung. Die Kommune oder Region mit dem besten Konzept wird zur Modellkommune/-region Wasserstoffmobilität NRW.

ElektroMobilität NRW : erster Ansprechpartner für Fragen zur E-Mobilität
Darüber hinaus hat das Land Nordrhein-Westfalen mit ElektroMobilität NRW eine Dachmarke geschaffen, unter der alle Aktivitäten zum Thema Elektromobilität gebündelt werden. So informiert das Team von ElektroMobilität NRW etwa zu den Förderprogrammen von Land und Bund, zu verfügbaren Fahrzeugen, zum Ausbau der Ladeinfrastruktur oder zum Stand der Technik allgemein. ElektroMobilität NRW ist damit erster Ansprechpartner für das Thema in Nordrhein-Westfalen.