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Ministerium für Wirtschaft, Innovation, Digitalisierung und Energie des Landes Nordrhein-Westfalen

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Klimaneutrale Landesverwaltung

Um ihrer Vorbildrolle beim Klimaschutz gerecht zu werden, setzt sich die Landesregierung für die eigene Verwaltung das Ziel, die CO2-Emissionen deutlich zu senken – unter anderem durch die Verbesserung der Energieeffizienz und die Nutzung erneuerbarer Energien im Gebäudebereich.

In der Landesverwaltung und den Hochschulen in Nordrhein-Westfalen arbeiten derzeit rund 300.000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Etwa 85 Prozent der Landesliegenschaften liegen im Verantwortungsbereich des Bau- und Liegenschaftsbetriebs NRW, dessen Bestand allein rund 4.600 Gebäude umfasst. Durch die Aktivitäten der Landesverwaltung und der Hochschulen werden etwa eine Million Tonnen CO2 pro Jahr freigesetzt. Rund 90 Prozent dieser Emissionen entstehen dabei im Gebäudebestand, hier insbesondere durch den Bedarf an Raumwärme und Strom.

Die Landesregierung entwickelt Strategien und Konzepte, um die Emissionen der Verwaltung zu vermeiden, zu reduzieren und falls notwendig zu kompensieren. Dabei geht es neben dem Thema Gebäude um den Ausbau von erneuerbaren Energien auf Landesliegenschaften, die Senkung des CO2-Ausstoßes bei der Fahrzeugflotte und den Dienstreisen, eine klimaneutrale Beschaffung, die Durchführung klimaneutraler Veranstaltungen sowie die Sensibilisierung der Mitarbeiter.

Auswahl Maßnahmen Klimaneutrale Landesverwaltung

Ökostrom für die Gebäude der Landesverwaltung
Seit 2016 bezieht die Landesverwaltung Nordrhein-Westfalen für die Gebäude (ohne Hochschulen) Strom, der zu 100 Prozent aus erneuerbaren Energien stammt. Damit konnte sie den CO2-Ausstoß jährlich um über 200.000 Tonnen senken. Durch die zentrale Beschaffung des Bau- und Liegenschaftsbetriebs NRW von Ökostrom sparte die Landesverwaltung zudem im Vergleich zu den Vorjahren jährlich rund acht Millionen Euro an Stromkosten ein.

Nutzung von Sonnenenergie
Das Land Nordrhein-Westfalen wird mehr landeseigene Gebäude mit Solaranlagen ausstatten. 80 geeignete Gebäude sind für die Startphase ausgewählt worden, darunter Gerichte, Finanzämter und Polizeiwachen. Die ersten Anlagen sollen bereits in der zweiten Hälfte dieses Jahres errichtet werden. Durch die Inbetriebnahme der 80 Anlagen wird die Stromproduktion im ersten Schritt um rund eine Million Kilowattstunden steigen. In den kommenden Jahren sollen die vorhandenen Potenziale sukzessive weiter ausgebaut werden.

Klimaneutrales Landesamt für Natur, Umwelt und Verbraucherschutz NRW (LANUV)
2012 startete das Pilotprojekt Klimaneutrales LANUV. Seit 2014 wird dort zudem die Motivationskampagne missionE durchgeführt, die zu energiebewusstem Verhalten der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter motivieren soll.