Das Dialog- und Beteiligungsverfahren
Nachfolgend erläutern wir Ihnen Begriffe zu wichtigen Schritten im Dialog- und Beteiligungsverfahren zur Erstellung des Klimaschutzplans für Nordrhein-Westfalen.
Auftakt: Die Auftaktveranstaltung für den Klimaschutzplan hat am 15. Februar 2012 in Düsseldorf stattgefunden.
Arbeitsgruppen: In sechs thematisch gegliederten Arbeitsgruppen werden Maßnahmen, Strategien und Ziele für den Klimaschutzplan erarbeitet. In den Arbeitsgruppen sitzen jeweils 20 bis 40 Expertinnen und Experten aus Wissenschaft, Verwaltung, Unternehmen und Verbänden einschließlich der kommunalen Spitzenverbände.
Workshops: In vier thematisch gegliederten Workshops werden parallel zu den Arbeitsgruppensitzungen des Bereiches Klimaschutz Maßnahmen zur Klimafolgenanpassung erarbeitet.
Koordinierungskreis: Mehr als 30 Vertreterinnen und Vertreter relevanter Akteursgruppen sowie zuständiger Ressorts bündeln die Zwischenergebnisse aus den Arbeitsgruppen im Koordinierungskreis, der eine Ausgleichs- und Steuerungsfunktion innerhalb des Beteiligungsprozesses einnimmt.
IMAG: Die interministerielle Arbeitsgruppe (IMAG) setzt sich aus Vertreterinnen und Vertretern aller relevanten Ressorts innerhalb der Landesregierung zusammen. Die IMAG übernimmt die Steuerung und Abstimmung innerhalb der Landesregierung.
Zwischenbilanz: Die Zwischenbilanz dient dazu, die Arbeitsergebnisse der 1. Phase noch einmal mit einer breiteren Öffentlichkeit zu diskutieren. Teilnehmen können alle beteiligten und interessierten Akteure.
Vernetzungsveranstaltungen: Bei den Vernetzungsveranstaltungen werden Kommunen, Unternehmen sowie Bürgerinnen und Bürger mit zielgruppenspezifischen Veranstaltungsformaten eingebunden. Die Ziele der Veranstaltungen: Informieren und aktivieren, Sichtbarkeit schaffen, Realitäts-Check vornehmen, Beteiligung zu der in Phase 1 erarbeiteten Strategien und Maßnahmen herstellen.
Workshops zur Differenzierung: In den Workshops erfolgt eine regionalspezifische Differenzierung der in Phase 1 erarbeiteten Strategien und Maßnahmen. Die Workshops richten sich insbesondere an Vertreterinnen und Vertreter öffentlicher Stellen.
Abschluss: Der Klimaschutzplan wird nach seiner Vollendung der Öffentlichkeit im Rahmen einer Abschlussveranstaltung präsentiert.


