Aktiv dabei sein beim Klimaschutzplan
Klimaschutz und die Anpassung an die Folgen des Klimawandels können nur erfolgreich gelingen, wenn Betroffene zu Beteiligten werden und die Möglichkeit zur Partizipation und Diskussion erhalten. Deshalb wird der Klimaschutzplan gemeinsam mit Vertreterinnen und Vertretern der Industrie, der Wirtschaft, der Kommunen und anderer gesellschaftlicher Gruppen erarbeitet. Hierfür ist ein spezielles Dialog- und Beteiligungsverfahren vorgesehen – ein Weg, der in Deutschland zum ersten Mal beschritten wird.
Der Klimaschutzplan wird neben Strategien und Maßnahmen zum Klimaschutz auch solche zur Anpassung an die Folgen des Klimawandels enthalten. Das Beteiligungsverfahren verläuft aufgrund der verschiedenen inhaltlichen Herausforderungen zum Teil parallel und ist unterschiedlich gestaltet.
Die Grafik (s.u.) erläutert den Ablauf des Dialog- und Beteiligungsverfahrens. In der ersten Phase des Beteiligungsprozesses sollen in voraussichtlich 6 thematischen Arbeitsgruppen Strategien, Maßnahmen und Ziele für den Klimaschutzplan erarbeitet werden.
Die an Phase 1 anschließende sogenannte Zwischenbilanz dient dazu, die ersten Ergebnisse der Arbeitsgruppen noch einmal mit einer breiteren Öffentlichkeit zu diskutieren.
In Phase 2 des Beteiligungsverfahrens – der Differenzierungs- und Vernetzungsphase – soll der Partizipationsprozess dann noch stärker in die Breite gehen. Bürgerinnen und Bürger, Kommunen und Unternehmen werden in zielgruppenspezifischen Veranstaltungsformaten zu den bis dahin erarbeiteten Strategien und Maßnahmen eingebunden. Gleichzeitig soll in dieser Phase auch eine regionalspezifische Ausarbeitung der in Phase 1 erarbeiteten Strategien und Maßnahmen erfolgen. Am Ende wird der Klimaschutzplan vom Landtag beschlossen und im Rahmen einer Veranstaltung der Öffentlichkeit vorgestellt.
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Mehr Informationen über das Dialog- und Beteiligungsverfahren finden Sie hier.
Hier geht es zu den Ergebnissen der Arbeitsgruppensitzungen und des Koordinierungskreises.
Die Vorträge der Auftaktveranstaltung von Herrn Prof. Manfred Fischedick (Wuppertal Institut) und Frau Martina Richwien (IFOK) zum Dialog- und Beteiligungsverfahren finden Sie hier.
Das Klimaschutzministerium hat eine Kontaktstelle Klimaschutzplan eingerichtet, an die Sie sich gern mit Ihren Fragen und Anregungen zum Klimaschutzplan wenden können.
Ihre Ansprechpartnerinnen sind Ana-Isabel Eichel und Nina Björstrand. Sie erreichen die Kontaktstelle unter 0211/99330280 oder klimaschutzplan@mkulnv.nrw.de
29. November 2012
Beteiligungsverfahren zur Klimaanpassung startet im Januar
Die Beteiligungsphase für den Bereich Klimaanpassung startet am 23. Januar 2013 mit der eintägigen Konferenz "Klimawandel in NRW - Wir handeln!"
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INTERNER BEREICH
Portal für Mitglieder der Arbeitsgruppen und des Koordinierungskreises
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400
Der Anteil von CO2 in der Atmosphäre hat erstmals die symbolische Grenze von 400 Teilen pro Million (ppm) überschritten. Gemessen wurden 400,03 ppm auf Hawaii.



