So wird NRW Spitze beim Klimaschutz!
Nordrhein-Westfalen hat allen Grund, beim Klimaschutz die Vorreiterrolle zu übernehmen: Hier werden rund ein Drittel der in Deutschland entstehenden Treibhausgase emittiert, 30% des Stroms für Deutschland erzeugt, fast ein Viertel des Stroms für Privathaushalte und 40% des Industriestroms verbraucht. Aber als Industrieland mit Universitäten, Hochschulen und spezialisierten Unternehmen hat NRW auch das Rüstzeug, um zur Lösung der Klimawandelproblematik beizutragen. Damit das gelingt, hat die Landesregierung das Gesetz zur Förderung des Klimaschutzes initiiert.
2011 wurde der Entwurf des Klimaschutzgesetzes von der Landesregierung auf den Weg gebracht, am 23. Januar 2013 wurde es durch den nordrhein-westfälischen Landtag verabschiedet. Damit werden zum ersten Mal in der Bundesrepublik Minderungsziele für Treibhausemissionen gesetzlich festgelegt.
Das Ziel ist also klar, doch wie können wir es erreichen? Den Weg dorthin legt die Landesregierung in einem Klimaschutzplan fest. Sie beteiligt dafür die wichtigsten gesellschaftlichen Gruppen im Rahmen eines Dialogprozesses. Der Klimaschutzplan wird auf fünf Jahre festgeschrieben und ist der Fahrplan für konsequenten Klimaschutz. Nach fünf Jahren werden alle Maßnahmen überprüft, angepasst und wenn nötig ergänzt. So ist sichergestellt, dass NRW beim Klimaschutz auch zukünftig an der Spitze bleibt.
Einen guten Überblick zu Chancen, Potentialen und Notwendigkeiten für den Klimaschutz in NRW erhalten Sie in dieser Präsentation zu einem Pressegespräch von Minister Remmel.
Erfahren Sie auf den nächsten Seiten mehr über das Gesetz, die Möglichkeiten zur Mitgestaltung des Klimaschutzplans und was heute schon passiert.
400
Der Anteil von CO2 in der Atmosphäre hat erstmals die symbolische Grenze von 400 Teilen pro Million (ppm) überschritten. Gemessen wurden 400,03 ppm auf Hawaii.


